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Esther Fischer-Wey Poesie

Träume

Strand

Weites Meer, schneeweisser Strand
weich drücken sich deine Spuren in den Sand
sie zeugen von deinem Leben, deinem Sein
dieser Augenblick gehört dir allein

Vor dir liegt der Boden rein und unberührt
unsichtbar werden deine Schritte geführt
noch kennst du es nicht, dein ersehntes Ziel
kennst nicht das Warum, das Wie und Wieviel

Doch der nächste Moment wird es dir sagen
lautlos werden deine Spuren fortgetragen
vom Wind, denn Wellen, der beginnenden Flut
vom rauschenden, tosenden Meeresblut

Spuren im Sand, es wird sie immer geben,
doch es soll sein dein ständiges Bestreben,
solche zu hinterlassen, die mehr Bestand
haben im LEBEN

EFW

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Träume niemals aufgeben

Man darf sie nie aufgeben,
sie halten uns am Leben,
sie sind der Puls der Zeit
bis in alle Ewigkeit.

Sie geben uns die Kraft,
dass man es immer schafft,
aus jeder Situation den Ausweg zu finden,
sie sind es, die uns an das Leben binden.

Ich bin ein Teil des Universums heute,
im Alltag umgeben mich viele Leute,
sie alle suchen den Traum ihres Lebens,
manche erfolgreich, manche auch vergebens.

Doch im Ganzen sind wir eine Einheit,
wir suchen alle Liebe und Geborgenheit,
alles zu finden, dafür verwenden wir Zeit und Geld,
doch zu unmenschlich ist dafür geworden unsere Welt.

Wir suchen im falschen Menschen, am falschen Ort,
wir finden oftmals dafür auch das falsche Wort.
Worte, sie sind nicht das, was zählt,
sondern, wie und wo gewählt.

Gelernt hat man so vieles im Leben,
und oft werden einem Fehler nicht vergeben,
das einzige was zählt daraus ist weise zu werden,
dazu sind wir wohl letztendlich hier auf Erden.

Weise ist das das Schlüsselwort,
spült uns die Welt erst danach fort?
ich weiss es nicht, da ich noch nicht weise,
ich lerne langsam und still und leise.

Noch erhalte ich dafür vom Himmel Zeit
ich bin für das Lernen allzeit bereit,
ich lerne und mein Herz wird ganz still,
es ist letztendlich, das was ich will.

Still werden und einfach in Würde empfangen,
das was ich möchte in Liebe erlangen.
Das suche ich, das ist mein Bestreben,
das ist das, was es ist, mein LEBEN
efw

 

Lebenserfahrungen

Ein jeder weiss dies aus seiner Sicht,
nicht immer bringt das Leben Licht.
In manchen dunklen Stunden,
schlägt es uns mit Wunden,
die mit der Zeit vernarben,
uns hinterlassend reiche Garben.

Weise nennt man dies Erfahrung,
zahlreich hat sie, wer nicht mehr jung.
Da sitzt man dann mit all dem Wissen,
reich gepolstert gleich einem Kissen.
Dies alles an unsere Lieben weiterzugeben,
ist meist unser Sinnen, unser Bestreben.

Wozu hat denn sonst dies einen Sinn,
wo soll denn all das Erlernte wohl hin ?
So versuchen wir dann vergebens,
all unsere Weisheiten des Lebens,
weiterzugeben an die, die wir lieben,
beim Versuch ist es meist geblieben.

Denn Erfahrungen wollen „erfahren“ werden,
Ein Urbestandteil des Lebens hier auf Erden.
Nur selbsterkannte Weisheiten haben Wert,
so mancher läuft so in Damokles-Schwert.
Um daraus hervorzugehen, reich bestückt,
denn jedes Problem einem auch beglückt.

Es hat stets ein Geschenk für uns in der Hand,
hoch ist zwar manchmal der Preis, das Pfand.
Doch wenn abläuft einst die eigene Uhr,
zählen die Lebenserfahrungen als Reichtum nur.

efw
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